SV Auersmacher IV – UFC Wacker II 12:3 (6:3)

Bietet ein 12:3 Grund zum meckern?

Wir hätten uns gestern – als in Auersmacher und den umliegenden Dörfern – die Kommunion (lat. communio = „Gemeinschaft“) gefeiert wurde gar nicht drüber streiten müssen ob wir Fisch oder Fleisch essen. So wie wir in den ersten 45 Minuten gekocht haben, konnte man das eh nicht voneinander unterscheiden.

Diese erste Halbzeit war wie wenn man in die Küche läuft um sich ein Bier aus dem Kühlschrank zu holen und dann mit einem Löffel voll Nutella, einem Eis und ohne Bier zurückkommt. Nicht schlecht, aber eben auch nicht das was man eigentlich wollte. Ihr kennt das.

Jedenfalls stand es nach 35 Minuten unerklärlicherweise 4:3. Auf das Wetter, den Schiedsrichter und/oder den Platz lässt es sich nicht wirklich abwälzen, von daher hüllen wir am besten den Mantel des Schweigens darüber und gehen – nachdem Neuzugang David Peters und Peter Jungmann den 6:3 Halbzeitstand hergestellt haben – am besten einfach zur zweiten Hälfte über.

Denn ab dann wurde es doch noch ein gutes Spiel aus grün-weißer Sicht. Die Positionen gehalten(!), Ball und Gegner laufen lassen – woraus dann zwangsläufig die Räume entstanden, die wir brauchen um unsere Stärken auszuspielen – und keine einzige(!) Torchance des Gegners mehr zugelassen.

Kurz: Unser Spiel. Nicht Fehler vermeiden wollen, sondern Fehler des Gegners erzwingen.

Oder um im Bild zu bleiben: doch nochmal in die Küche gelaufen, die Konzentration gehalten und über ein paar Umwege (der gegnerische Keeper hat min. sechs oder sieben 100%ige vereitelt. Respekt!), das eigentliche Ziel (Bier) erreicht.

Mehr als versöhnliches Ende also. Kein Grund zum meckern. Nichts passiert.

Obwohl, doch, eigentlich schon. Mit dem elften Sieg in Folge sind wir mit der vorletzten Meistermannschaft einer Auersmacher Reserve aus der Saison 92/93 gleichgezogen (Quelle: 100% Baumwolle).

Wenn das mal kein Zeichen* ist…

Es spielten: Tim Franz – Dirk Hoffmann – Alexander Fisch – Ramon Bachmann – Eric Wittmer-Braun – Michael Heinrich – Kai Lindner – Christoph Palz – Philipp Thiel – Peter Jungmann – Gökhan Erdem – Philipp Mathis – Nils Gola – Mathias Brocker – Christian Trennheuser – Carlos Metz – David Peters

Tore: 1:0 Christoph Palz (2.), 2:0 Gökhan Erdem (12.), 2:1 (19.), 3:1 Eigentor (22.), 3:2 (26.), 4:2 Nils Gola (33.), 4:3 (35.), 5:3 David Peters (42.), 6:3 Peter Jungmann (44.), 7:3 Christian Trennheuser (52.), 8:3 Carlos Metz (60.), 9:3 Mathias Brocker (64.), 10:3 Carlos Metz (67.), 11:3 Kai Lindner (86.), 12:3 Nils Gola (89.)

*(für potentielle Zuschauer)

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