SV Auersmacher IV – SVG Quierschied III 7:0 (4:0)

Das erste Mal ist ja meistens geprägt von Unsicherheit, Angst und vorzeitigem Übergeben… munkelt man.

Wenn wir nun mal annehmen, dass der SVA IV heute zum ersten Mal als Tabellenführer in ein Spiel ging und nebenbei die Tatsache anerkennen, dass die Mannschaft durch Christian Trennheuser erst nach 3 Minuten zum 1:0 ‚kam’… naja… statistisch gesehen haben wir uns dann eigentlich sehr wacker (nicht UFC) geschlagen. Oder?

So als tabellarische Jungfrau.

Aber so einfach wie es sich liest, war es natürlich nicht.

Quierschied war heute unserer erfahrene und erwartet forsche Partnerin. Hat Druck gemacht, den Takt zeitweise vorgegeben. Und wir waren der unbekümmerte Jungspund, der seine Standfestigkeit am Platz an der Sonne beweisen wollte.

Beispiele gefällig?

Quierschied macht Druck.

Aus einem umstrittenen Eckball für grün-weiss resultiert ein Freistoß in Strafraumnähe. Peter Jungmann legt sich die Kugel zurecht, zielt, schießt ins lange Eck, 2:0. Galaktisches Ding.

Quierschied macht Druck.

Mathias Brocker sitzt im Jahre 2063 mit seinen Enkeln am Lagerfeuer und erzählt ihnen wie er ‚damals‘, im Spitzenspiel 2013, den Ball eroberte und mustergültig Nils Gola bediente, der zum 3:0 vollstreckte. Und mit was erzählt er das? Mit Recht. True story.

Quierschied macht Druck.

Nils Gola netzt nach schöner Einzelleistung zum 4:0 Halbzeitstand.

Nach der Zwangspause durch den Unparteiischen erwarten wir weiteren Druck.

Eigener Anstoß. Langer Ball auf den durchstartenden Kai Lindner, der geht Richtung Grundlinie, flankt punktgenau auf den zweiten Pfosten und Christian Trennheuser kopfballungeheuert den Ball in die Maschen. 5:0.

Eine Minute später ist es erneut Kai Lindner der vorlegt, diesmal mit der Hacke (Marke: galaktisch), Peter Jungmann bedankt sich. 6:0.

Und dann kommt die Defensive in’s Spiel.

Sechs Tore schon geschossen? Da war doch was? Ah, ja: Wenn wir jetzt nix mehr anbrennen lassen, dann,… ja dann,… dann haben wir die wenigsten Gegentore von allen. Und Angriff ist ja immer noch die beste Verteidigung. Dachte sich Alexander Fisch. Lief einmal mit Ball über den Platz, ließ die Maschen wackeln und stellte den 7:0 Endstand her.

Sehr unterhaltsames Spitzenspiel, war alles andere als einfach, hat aber (selbstverfreilich) sehr viel Spaß gemacht.

Jetzt ist es natürlich an der Zeit, den Anti-Felix-Baumgartner zu geben. Denn irgendwie ist es ganz cool da oben. Ich springe nicht freiwillig…

Ihr?

Es spielten: Tim Franz – Ramon Bachmann – Alexander Fisch – Mathias Brocker – Eric Wittmer-Braun – Christian Trennheuser – Kai Lindner – Christoph Palz – Nils Gola – Peter Jungmann – Jörg Ernst – Joel Brach – Gökhan Erdem – Max Welsch – Philipp Thiel – Philipp Mathis

Tore: 1:0 Christian Trennheuser (3.), Peter Jungmann (23.), Nils Gola (31.), Nils Gola (41.), Christian Trennheuser (46.), Peter Jungmann (47.), Alexander Fisch (51.)

Advertisements

Senf abgeben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s