„Mir kenne uns doch!“

Ich liebe die erste Reaktion von Leuten, die man sonntags morgens aus ihrem wohlverdienten Schlaf klingelt ;)

Meistens ist es dieser „Was – zur Hölle…“-Blick, den man im Gesicht des gerade unsanft Aufgeweckten ablesen kann.

Ändert sich aber eigentlich immer recht flott, wenn man die Konversation dann damit einleitet, dass man gerade (mal wieder) im Zigarettenautomat vor der eigenen Haustür  eine EC-Karte gefunden hat und diese nun so zeitnah wie möglich dem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen möchte.

Man kennt sich ja auf dem Dorf, bzw. sagt einem zumindest der Name auf der Karte meistens was, man weiß daraufhin ungefähr wo das Plastikgeld hingehört und da die Wege kurz sind, kann man den Sonntag auch mit einem Spaziergang nebst guter Tat einleiten… ich wäre im umgekehrten Fall auch froh drum, wenn ich so etwas so schnell wie möglich wieder zurückbekäme. Ist ja auch kein Aufwand.

Bevor sich jetzt jemand fragt, warum ich das Teil nicht einfach in den Briefkasten werfe: Wer schaut schon sonntags nach, ob Post gekommen ist? Und bis zum Montag ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man den Verlust der Karte bemerkt hat und sie folgerichtig sperren lässt, was wiederum weiteren unnötigen Aufwand nach sich ziehen würde. Dann doch lieber von mir aus dem Bett klingeln lassen^^ Wenn niemand zu Hause ist oder nicht keiner aufwacht, nehme ich die Karte meistens wieder mit und versuche es im Laufe des Tages eben telefonisch. Irgendwie passt das immer…

Und jetzt wo ich drüber nachdenke, müsste demnächst bestimmt schon die erste zweistellige Zahl an bereits zurückgebrachten (oder zumindest bis zur Abholung verwahrten) Karten anstehen. Das passiert echt häufig, vor allem an Wochenenden. Soll ich dem zehnten „Verlierer“ so ’ne Art Jubiläums-Geschenk mitbringen? Irgendwelche Ideen?

„Guten Morgen und herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 10te Verlierer in unserer beliebten EC-Karten-Sammelrunde und DAS ist Ihr Preis“?

Aber – Spaß beiseite – den besten Tipp kann ich mir grundsätzlich zum Abschied nicht verkneifen:

Bei mir vor der Haustür braucht man keine Karte zum Kippen ziehen. Einfach Geld reinwerfen, Marke wählen, fertig. Keine Ahnung warum das so ist, ohne Altersverifikation ist es ja grundsätzlich nicht rechtens (§10 JuSchG), aber es funktioniert eben auch „ohne“…

Der Tipp scheint jedenfalls anzukommen, denn ich hatte bisher noch nie zweimal dieselbe Karte in der Hand ;)

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