Großes Kino…

Wer kennt ihn nicht?

Den Historien-Film „300“, in dem Leonidas mit seinen Mannen gegen die Perser gewinnt!

Man kann ja nun wirklich nicht verlangen, dass sich der gemeine BILD-Redakteur mit den Historien des antiken Historikers Herodot auskennt, geschenkt, aber hier muss man eigentlich unterstellen, dass ihm noch nicht mal die entsprechende Comicverfilmung bekannt ist, die sich grob an eben diesen Historien orientiert…

Und „gewinnen“… nun ja… beim nächsten Mal vielleicht doch lieber bei jemandem nachfragen, der sich damit auskennt. Oder zumindest den Schluss nochmal gucken, dann klappt’s auch mit den Details… (auch wenn die dann nicht mehr so ganz zum *hust* „Artikel“ passen)

BILD lüftet es:

 

my ass…

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6 Gedanken zu “Großes Kino…

  1. Ich könnte jetzt mal ausnahmsweise die Bild verteidigen, indem ich darauf hinweise, daß Leonidias an den Thermophylen genau das erreicht hat, was er wollte: Die Perser so lange aufzuhalten, daß sich das griechische Heer im Hinterland aufstellen und ordnen konnte, was letztendlich die Perser aufgehalten hat. Aber das würde ich nie tun!

    • Damit hat Leonidass trotzdem nicht mit seinen 300 Mann gegen die Perser gewonnen. Den das Griechische Herr bestand nicht aus seinen 300 Mann.Die waren tot.
      Wollte auch mal Klugscheissen wie du :)!

    • Zudem kann man durchaus in Frage stellen, ob es eher darum ging, bewusst einige tausend Leute zu opfern (es waren ja nicht allein die 300 Spartiaten anwesend), zudem die besten auf hellenischer Seite (eben diese 300), damit das restliche hellen. Heer in Boiotien nen schicken Campingplatz findet; oder ob Leonidas vllt. doch eher an entsprechende Befehle des Ephorats gebunden war (deren innerspartanische Machtstellung gerade in der Wende vom 5. zum 4. Jhrh. erheblich gewachsen war).
      Lustig ist aber dennoch, das Leonidas „der“ König von Sparta war. Der arme Latychidas II. wird da ja völlig unterschlagen.

  2. Was bei der Termopylenschlacht oft vergessen wird ist, daß der persische König beabsichtigte, gar nicht gegen die Spartaner zu kämpfen sondern diese „zu übernehmen“ erst als für ihn ersichtlich war, daß das nichts wird, befahl er die Umgehung des Hindernisses und die Vernichtung der „300“. Das diese Verzögerung solch fatale folgen hatte, war im voraus nict ersichtlich und ist historisch eine Koinzidenz wie viele andere auch.

  3. Auweia. Dabei muss man eigentlich weder ein altphilologisches Studium abgeschlossen noch diesen beknackten Film gesehen zu haben, um wissen zu können, dass die Geschichte mit Leonidas und seinen Spartanern nicht ohne Grund zum Inbegriff dafür geworden ist, für ein „höheres Ziel“ bewusst sein Leben zu opfern (so schwülstig das jetzt auch klingt).

    Was mich zu der Frage bringt, ob „Leonidas“ als Kampfname für einen Boxer so unbedingt geeignet ist. Steigt Sturm etwa mit dem Willen in den Ring, jetzt gehörig was auf die Fresse zu kriegen? Da sollte man wohl eher keine Wetten auf ihn abschließen…

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